Über mich
- pat
- im meditterranen wohlfühlklima
- neugierig, gehaltvoll, achtsam und sowas von.....
Dienstag, 26. Februar 2013
7 lange Jahre
Es war im harten Winter vor 7 Jahren, als wir in jeder freien Minutehinauf in den Schwarzwald gefhren sind, um die Renovierungs-und Bauarbeiten in unserem alten Hof, der unser neues Zuhause ab Sommer werden sollte, zu begutachten.
Baumärkte wurden dabei zur zweiten Heimat, Fliesen, Wasserhähne, Spültische, Armaturen und noch mehr Dinge wolte ausgesucht werden. Mir steht ja in solch einem Markt eher der Sinn nach Botanik.
Nachdem mir meine Freundin, ebenfalls in jenem strengen Winter meine erste Kamelie schenkte, war mein Herz offen für die wunderbaren Pflanzen, die ich gerne als Rosenschwester bezeichnen mag.
So kam ich in den Besitz dieser schönen Pflanze, die in jenem Sommer beim Einzug auf der Höhe nicht fehlen durfte.
Ich wusste alsbald, was eine Kamelie sich wünscht, welche Luftfeuchte, welche Tempraturen im Sommer, um ihre prächtigen Blüten auszubilden, die sie schon Anfang Februar zeigte.
Eine Kamlie, diese feine Dame mit ihren Ansprüchen - zu Recht! - ist keine für den Wald und den Feldberger Wind. Das mag sie nicht. Und ohne eine gewisse Portion an Lieblichkeit, und feiner, warmer Böre, die sie in der heissen Somerzeit nebst gut riechendem Nieseltröpfchen verwöhnt wurde das nix.
Gleichbleibende Temperaturen im Winter, aber niemals über 10° und unter 0 sowieso nicht, mit genügend Nässe, ohne Stau und wenig Berührungen in Helligkeit, doch keine Morgensonne.
Damit war ich als Pfelegrin überfordert, ich konnte ihr nicht das bieten, was sie so dringend brauchte.
Anhaltende Wärme und das in einer Vegetationsperiode, die länger als 3 Monate ging. Dafür konnte ich nix. Genauso wenige, wie für den immerzu wehenden Wind da droben auf der Anhöhe, der Sommers, wie Winters vom Feldberg um unseren Hof wehte.
Ihr Winterquartier war im ehemaligen Saustall. Ob sie mir auch das verübelte?
Ich weiss es nicht.
Wir leben jetzt genau 12 Monate in der deutschen Toscana und ich sah, wie sie sich im Sommer an die Arbeit machte, dicke Knospen auszubilden. Aber ob sie blühen würde?
Im Sommer steht sie draußen in der Hitze, direkte Sonne mit viel Power und Energie für die Blütenfarbe.
Sprühregen gibt es manchmal aus der Flasche, wenn die Wölchen sich nicht ergiessen mögen.
Vor dem ersten Frost, und der kommt hier nicht schon Ende September, darf sie hinein in den Wintergarten und dabei sogar aus dem Fesnter lugen. Sie ist in guter Gesellschaft mit Oleander, Fuchsie, Rosenstämmchen und Pepperoni und andere Botanik, das frostige Väterchen nicht mögen.
Auch meiner Kamelie gefällt es hier in der Rheinebene sehr, sie blüht aus voller - im Sommer - geladener Energie und ich spüre wiedermal, wie sehr mir Natur Inspiration sein darf für meine Kreativität.
7 Jahre hat es gebraucht, bis wir, Familie, Kamelie und ich uns endlich heimisch fühlen dürfen.
Danke dafür!
Sonntag, 24. Juni 2012
bei mir
die last der vergangenen monaten
- hausverkauf und mammutumzug meiner großfamilie -
fällt von mir ab.
ich bin sehr froh und entdecke,
wie ich mich wieder
auf meinen weg zu mir selbst mache.
gefährlich habe ich mich
im trubel und tun verloren.
zeit für muße,
für erfülltes innehalten,
für mich,
die hauptperson
im turbulent spannenden theater
meines lebens,
habe ich nicht finden können.
das mediterrane klima,
die - oft tropische - luft,
die sich durch die burgundische pforte
auf den weg zu mir macht,
lässt mich mich selbst spüren.
seit wochen gehe ich nur barfuß,
im haus, und auch auf wiesen und wegen.
ich genieße das sehr.
ich erfreue mich daran,
wie mich die erde berührt,
wie ich jeden wärmenden hauch von gras und luft
an meinen fesseln spüre,
mich der warme wind
unter der bluse berührt und
sanft die seide in bewegung setzt.
nichts trennt mich mehr gerade
vom wesentlich im aussen und
für die trennung in meinem inneren
sorge ich selbst.
das gelingt mir
- mit blick in die ebene,
als sei sie das meer,
gut.
hier oben auf dem hausberg,
oberhalb der rebstöcke
und dem blick in die weite der rheinebene
und rüber zu den vogesen,
das brugund schon ahnend,
bin ich erfüllt,
und nahe am wesenltichen.
ich bin bei mir und
sehr, sehr glücklich, erfüllt und
zufrieden.
Montag, 7. Mai 2012
la luna
vollmond.
kraftspender,
beeindruckend!
heute,
ganz früh,
durfte ich ihn bestaunen.
aus dem wohnzimmer raus,
über der rheinebene,
richtung burgund.
la france in sichtweite!
die alpen,
die mächtigen, rauhen und
schneebedeckten gipfel der schweiz
kann ich von hier aus nicht sehen.
das ist nicht schlimm.
ich blicke hingegen
in die lieblich anmutende
tiefebene und
ahne und rieche sogar schon
- gar nicht weit weg -
italien und la dolce vita.
la luna a la toscana tedesca!
.
Mittwoch, 2. Mai 2012
das leben in der zivilisation
also ich weiss ja nicht so recht. wir dürfen uns erst noch daran gewöhnen.
wir sind keineswegs kleinlich, was das parken auf unseren noch zwei weiteren parkplätzen anbelangt. mit nur einem auto brauchen wir nur einen parkplatz. das ist schonmal klar.
als wir vor einem vierteljahr - was die zeit vergeht - hier einzogen, stand ein an einem holzpfahl angenagelztes plastikschild vor einem der drei plätze:
parken verboten. widerrechtlich abgestellte fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt!
die formulierung mag auch anders, dennoch sinnggemäß, gelautet haben....
naja, daschten wir so bei uns...solche grundstücksvertedigende besitzer sind wir naturgemäß weniger, aber nun gut.
die nachbarschaft erzählte uns, dass bei diesem mangelangebot an freien stellflächen für die autos, gerade bei den vielen feierlichkeiten in diesem kleinen winzerdorf, jeder nur noch so kleine unbesiedelte platz vollgestellt werden würde und wir somit schon von anfang an ein klares zeichen setzen müssten.
o.k., das schien für uns nachvollziehbar.
naja, daschten wir so bei uns...solche grundstücksvertedigende besitzer sind wir naturgemäß weniger, aber nun gut.
die nachbarschaft erzählte uns, dass bei diesem mangelangebot an freien stellflächen für die autos, gerade bei den vielen feierlichkeiten in diesem kleinen winzerdorf, jeder nur noch so kleine unbesiedelte platz vollgestellt werden würde und wir somit schon von anfang an ein klares zeichen setzen müssten.
o.k., das schien für uns nachvollziehbar.
gegeüber gibt es die mieter unserer nachbarn. ein junges paar mit vielen bekannten, die motorisiert zu besuch vorbeikommen.
gleich zu beginn haben wir ( auf anraten eben unserer nachbarn ) klargestellt, dass wir das parken auf unserem platz und plätze nicht dulden.
eben klingelte es an der türe, besagte nachbarin: "geht ihr zu unseren mietern und sagt, dass der platz nicht für fremde leute genutzt werden darf, ich sage das fast täglich und auf mich hören sie nicht.!"
gerade wollte günter nebenan, um unsere bitte zu formulieren, wir legen doch immer sehr wert darauf, die höflichgkeit zu bewahren und dennoch im unterton mit bestimmheit zu ragieren.
just in diesem moment fährt besuch von dannen. die ganz aufregeung vergebens.
die gehbehinderte alte dame vom nachbarhaus im hinterhof, stets zu fuss an ihrem rollator, hatte mich schon zu beginn darum gebeten, nach ihren einkäufen, die sie mit der motorisierten tochter nach hause bringt, eben dort parken zu dürfen. ist ja nur zum ausladen. kein ding!
die eltern, die schwester nachbarin direktektement vis à vis haben die allrounslizens zum parken. eingeholt und genehmigt! auch kein ding!
fremde, indes, müssen draussen bleiben, das habe ich nun verstanden und werde mir die, mitlerweile durch die notwenidigen baumaßnahmen am haus zerbrochene plastikscheibe, durch eine neue zu ersetzen.
weia, wär hätte gedacht, dass wir jemals unseren besitz in der zivilisation derart verteidugen müssen!
drüberhinaus geht das verteidigen nicht nur um gepflasterte autoabstellplätze, nein!
es geht auch um diebische mitmenschen.
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Dienstag, 27. März 2012
Freitag, 18. November 2011
momente der wirklichkeit
im jetzt und hier.
ich darf sie zulassen.
spätestens dann,
wenn ich im treiben nur mal
eben einen blick auf den heutigen sunrise
erhasche.
er scheint mich nahzu zu zwingen,
innezuhalten.
wie gut,
gerade jetzt!
das gelingt mir am besten,
wenn ich einmal tief einatme,
danach wieder tief ausatme.
ich spüre meinen pulsschlag,
meine gut durchbluteden wangen
und merke,
wie leicht und frei
meine gedanken den
wölchen am morgenhimmel
folgen.
erholung in der anspanung
des alltags.
kleine glücksmomente und
so wertvoll.
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