Über mich
- pat
- im meditterranen wohlfühlklima
- neugierig, gehaltvoll, achtsam und sowas von.....
Dienstag, 19. Juli 2011
umbruch
und neuanfang in der alten heimat,
unten im land.
wir werden den schwarzen wald in aller dankbarkeit für wundervolle und erfahrungsreiche jahre verlassen,
das ist gewiss.
ungewiss hingegen.....
wann...
meine sunrise-bilder,
die vergangene vollmondnacht über den wäldern,
deren rauschen ich als beruhigende stimmen wahrnehme,
alle eindrücke gewinnen im hiblick auf die endlichkeit
an ungeheurer intensität.
ich ahne den abschied in vorfreude auf
wohlbekannte umgebeung in neuer formation.
das gehen und loslassen tut weh, und erfordert zugleich mut.
wehmut.
ein mir wohlbekanntes gefühl, ein schaurig schönes und berührendes.
Samstag, 11. Juni 2011
wellenmeer
gleich einem grünen meer mit bunten pünktchen drin.
der anblick macht mich schwanken.
ich atme tief ein,
atme durch.
druch mich hindurch,
als ob es mich nicht mehr gäbe
und
dennoch
voll
der
tiefen
freude.
atmen und spüren,
ja, ich lebe.
Montag, 23. Mai 2011
mein platz
als sei ich vor anker am ufer gegangen.
die jahre der turbulenten stromschnellen,
wasserfällen und auf dem
kollisionskurs mit anderen kapitänInnen
gehen zur neige.
es wird ruhig in meinem leben.
mausetot noch lange nicht,
lediglich erkenne ich etliche meiner
vermeintlichen überlebenskämpfestellen
als unnötigen und kraftraubende
und eben nicht zielführende
interaktionen
mit der aussenwelt.
loslassen und
in allen bereichen.
ballast abwerfen auch,
wo es mir not-wendig erscheint.
je intensiver ich meinen blick
auf das wesentliche richte,
desto bedeutender erfahre ich mein leben.
hier und jetzt.
...und manchmal sogar spüre ich
eine einfach gestrickte zufriedenheit,
wenn ich z.b. meine
- seit meiner revolutionären jugendjahre -
verhassten, spiessig anmutenden, geranien
zum blühen ins freie befördere.
ich bin dabei,
meinen platz zu finden.
muss nichts mehr beweisen,
nur noch sein.
vielleicht sogar in spiessiger zufriedenheit.
Sonntag, 22. Mai 2011
neue perspektiven
taufrische luft bei sonnenaufgnag am see.
menschenleer und voller leben,
in mir lebendigkeit im austausch.
perspektivenwechsel im diametraler planetenbelichtung.
spannung in meiner ambivalenz.
doch mein vertrauen
in mich selbst und auf mein leben
schenkt mir die basis,
auf der ich
lebe, liebe und lache.
so fügt ich mein ying und yang
zu einem wunderbaren lebenskreis.
Dienstag, 17. Mai 2011
fremd
fühlte ich mich in den niederlanden,
wo ich kürzlich zu einer ultimativen megahochzeit
verweilte.
es war die kleine umtriebsame stadt,
die mich befremdete und keinem
- mir ersichtlichem -
wintzigem flecken natur lebensraum bot.
kaum gegensätzlicher dazu,
energie geladene menschen,
grosse gefühle
pathos gepaart mit
reichlich wein,
tanz und gesang.
nun bin ich wieder sehr, sehr froh,
in meinem lebensraum
verweilen zu dürfen.
inmitten eines
derzeit bunten
kräuter-blumenfeldes und
meiner wohlbekannten umgebeung,
gewachsener und erbauter natur.
Donnerstag, 28. April 2011
vergiss-mein-nicht
schon als kind liebte ich sie -
die vergiss-mein-nicht.
wir hatten sie damals
immer und irgendwo
im garten.
meine mutter
- und zugleich tochter eines botanikers -
lehrte mich eingiges
über die flora.
in jungen jahren schon,
nahm ich ihre
grosse liebe zu
jedem geschöpf,
jeder pflanze
und noch so
unscheinbarem lebenwesen
wahr.
das fand ich sehr beeindruckend.
ich glaube,
liebe ist
zeitlos,
allumfassend
und auch ausdruck
meines wesens.
links neben mutters grabstein,
wächst nun ein kleiner büschel
vergiss-mein-nicht.
ich bin sehr berührt.
Freitag, 22. April 2011
wild
und ungezähmt.
so mag ich die narzissen
am liebsten.
bei uns am wege
vor dem haus und
als ausdruck
der belassenen naturschöpfung.
gezähmte reihenhausbeete im vorgarten,
menschen durchdachtes arrangement
von farblich zusammengesetzter konstruktion -
dabei ist mir nicht wohl.
hier darf wachsen,
was möge.
wild,
ursprünglich,
ungezähmt.
alles darf sein,
von höherer macht.
auf diese weise
gewollt.
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