Über mich

Mein Bild
im meditterranen wohlfühlklima
neugierig, gehaltvoll, achtsam und sowas von.....

Mittwoch, 16. Februar 2011

unterstützende gedanken und rituale


ich liebe kerzen.
jeden tag brennen sie bei mir,
meist abends,
wenn der tag und ich
zur ruhe kommen.

manchmal verbinde ich
- oft unbewusst -
irgendeinen oder mehrere
gedanken und wünsche
beim entzünden der flamme und
ich kreiere mir zugleich
eine gewisse visualisierung im positiven gedankenfluss.

meine mutter schon
lebte mir dieses kerzenanzünderitual vor.
eine rabenschwarze wetterkerze
im herrgottswinkel neben der filigran geschitzen maria aus holz 
sorgte bei ihr für ein gnädiges gewitterunwetter,
welches über unser haus wütete.

das half,
immer!

selbst meine abiprüfung
hatte sie durch eine
schneeweisse und mit reichlich blattgold verzierten
und natürlich vom pfarrer geweihten wallfahrtskirchenkerze
unterstützt.
auch das half!

gestern lag unser kleinster mit knapp 40° fieber darnieder
und er konnte von seinem krankenbett aus
direkt auf  die rostrote gesundmachkerze blicken.

sein fieber ist
- kerze sei dank, gottlob und guter-gedanken-macht - 
über nacht gesunken.

doch, doch, das half!

mein abi habe ich alleine geschrieben,
das fieber wäre wohl sowieso nun am 3. tage gesunken,
jene unwetter hätten uns auch so verschont.

wer weiss das schon so genau.

gute gedanken, wünsche,
bitten ans universum inklusive heilsamer visionen
sind sehr  förderlich.
für mich zumindest.

vor allem, wenn ich den festen glauben
an die macht der gedanken beim kerze anzünden habe
und somit in meine heilsamen visionen in meiner  seele trage.

Montag, 14. Februar 2011

instabile zeiten


ist es das erinnern an die iegene pubertät,
was mich emotional so sehr mitnimmt?

mit 15 und 16 jahren schwanken
unsere zwei großen
durch eine physische und psychische zeit des wandels.

ich versuche, stabilität zu bieten so gut es geht.
nur
annehmen,
gehen und
herausfinden
müssen sie selbst.

schmerzlich auch für mich.

in aller achstamkeit und sensibilität
darf ich mein lieblingsthema "abgrnezung" üben.

heute bin ich in der erkennenden lage,
meine eltern zu verstehen.
damals und im rückblick auf die zeit,
als ich in jenem lebensabschnitt war,
in dem ich so gerne erwachsen sein wollte und
gleichzeitig gefühlt hatte,
wie ein schutzbedürftiges kind.

die erinnerungen daran sind schmerzlich,
genauso, wie das wiederdurchleben.

letztebdlich bleibt nur das vertrauen.

ich sehne mir gerade nach  leichtigkeit,
und stelle fest,
je älter ich werde,
umso mehr erkenne ich
das leben
als aufgabe,
denn frohsinn auf dem jahrmarkt.

Mittwoch, 9. Februar 2011

wortlos


beeindruckend erlebe ich
die sich lansam über dem nebelmeer
erhebende sonne.

worte fallen mir dazu keine ein.

so ist es gerade in diesem moment.

und es ist gut.


Dienstag, 8. Februar 2011

selbstdisziplin und gedankenblitze


vorfrühlingshafte sonnenstrahlen erwärmten mich zwischen einer kleinen auszeit des tuns.

ich befahl mir fast, nur einfach gedanken ziehen zu lassen,
wie es an manchen tagen die wolken am himmel tun.

währnd ich mich der muse des "nichts tuns" hingab,
erkannte ich,
dass meine gedanken der motor
meiner visionen und der kreativität zu sein scheinen.

ganz nebenbei, das war wahrlich kein "nichts tun". 

nein, ich bin niemals nicht das opfer des sich viel zu schnell drehenden karrusells.

ich erschrak ob meiner frühmorgendlichen gedanken am heutigen tage.

opferrolle und süchtgies denken
in reinform.

dieser gedanke manifestierte sich in mir.
weiterziehen mochte ich ihn nicht lassen,
war mir doch eine konatruktive antwort dieser verwirrung so sehr wichtig.

mir ist klar,
glasklar,
so wie das herzerl,
was mir fast zeitgleich zu meinen gedanken
entgegenblitzte,
ich habe immer, ständig und zu jeder zeit
mein leben, mein karrusell  selbst in der hand.

ich bin die herrin meiner taten,
in der lage, gedanken zu lenken
und sie zu gleich anzunehmen.

durch tägliche selbstdiziplin (ich mag das wort so garnicht) im auszeitnehmen,
ist es mir mölglich,
gedanken,
impulse,
gefühle
anzunehmen,
zu erkennen und
lebensstolpersteine wahrzunehmen..

ein paar minuten der auszeit,
viel und lange muss das gar nicht sein,
womöglich im sonnenschein auf der terrasse,
befähigen mich,
mein karrusell zu entschleunigen
und somit mein leben.

opfer war ich lange genug!

bonbonfarben, zuckerstangen und ein kettenkarrusell


 als fröhliches und geliebtes kind, sah ich die welt in bonbonfarbener zuckerwatte, damals, vor vielen jahren.

je älter ich werde, desto mehr ergrauen die rosalilahellblau bunten zuckerstangen in eintönigkeit, während sich  das kettenkarrusell zusehens turbulenter dreht.

mir ist schon schwindelig, schlecht noch dazu.

abspringen ist tödlich.

ich kann den geschwindigkeitsregulator nicht sehen, gerade
und fühle mich ohnmächtig.


durch die rasante drehung verliert sich mein blick auf die kleinigkeiten und auch auf
die fröhlich lachendend kindern
mit bunt gefärbter zuckerwatte.

ich befürchte, mein intensives leben im strudel zu verpassen.

dabei ist sie doch viel zu kurz, die zeit auf diesem jahrmarkt.


Montag, 7. Februar 2011

lichtblick im sonnenstrahl


ich bin sehr dankbar, dass wir derzeit durch die sonne verwöhnt werden.
die kommende woche über soll sie, laut vorhersage, prall zu meiner freude scheinen.

wohltuende wirkung hat dieser planet auf mich und mein gemüt.
ich sehne mich nach mehr und mehr der sonneblumenblütenpracht.

ich weiss, geduld darf ich üben.

niemals zuvor habe ich die dunkle jahreszeit so kräfte zehrend erlebt, wie dieses jahr.
woran mag das gelegen haben?

mein fortschreitendes alter?
die sich täglich neu überschlagenden ereignisse?

mag nicht nach vergangenem schauen und die zukunft ist eh ungewiss.
also lenke ich meine gedanken und konzentriere mich auf jetzt, auf die kraft im jetzt und hier.

abgedroschen mag das sehr wohl klingen, doch meine gelebte erfahrung bestätigt mich im ergebnis
der momentanen befindlichkeit.


womöglich wird es sogar im juni zur schafskälte schneien. das weiss hier niemnad so recht.
im flachland sagen die leute, er sehr streng gewesen und lang.
doch der winter zeigt sich hier, wie jedes jahr und ist noch lange nicht zu ende.

atmen und sein.
mehr nicht.
im moment.

Donnerstag, 3. Februar 2011

kuschelnebelmeer

lädt ein,
hinein zu springen.

mehr nicht.
und das ist schon viel.