Über mich

Mein Bild
im meditterranen wohlfühlklima
neugierig, gehaltvoll, achtsam und sowas von.....

Sonntag, 22. Mai 2011

neue perspektiven



taufrische luft bei sonnenaufgnag am see.
menschenleer und voller leben,
in mir lebendigkeit im austausch.

perspektivenwechsel im diametraler planetenbelichtung.

spannung in meiner ambivalenz.

doch mein vertrauen
in mich selbst und auf mein leben 
schenkt mir die basis,
auf der ich
  lebe, liebe und lache.

 so fügt ich mein ying und yang 
zu einem wunderbaren lebenskreis.







Dienstag, 17. Mai 2011

fremd


fühlte ich mich in den niederlanden,
wo ich kürzlich zu einer ultimativen megahochzeit
verweilte.

es war die kleine umtriebsame stadt,
die mich befremdete und keinem
- mir ersichtlichem - 
wintzigem flecken natur lebensraum bot.

kaum gegensätzlicher dazu,
energie geladene menschen,
grosse gefühle
pathos gepaart mit
reichlich wein, 
tanz und gesang.

nun bin ich wieder sehr, sehr froh,
in meinem lebensraum
verweilen zu dürfen.

inmitten eines 
derzeit bunten 
kräuter-blumenfeldes und
meiner wohlbekannten umgebeung, 
gewachsener und erbauter natur.



 





Donnerstag, 28. April 2011

vergiss-mein-nicht


schon als kind liebte ich sie - 
die vergiss-mein-nicht.

wir hatten sie damals
immer und irgendwo
im garten.

meine mutter
- und zugleich tochter eines botanikers - 
lehrte mich eingiges
über die flora.
in jungen jahren schon,
nahm ich ihre
grosse liebe zu 
jedem geschöpf,
jeder pflanze
und noch so
unscheinbarem lebenwesen 
wahr.

das fand ich sehr beeindruckend.
ich glaube,
 liebe ist 
zeitlos,
allumfassend
und auch ausdruck
meines wesens.
links neben mutters grabstein,
wächst nun ein kleiner büschel
vergiss-mein-nicht.
ich bin sehr berührt.





Freitag, 22. April 2011

wild

und ungezähmt.
so mag ich die narzissen
am liebsten.

bei uns am wege 
vor dem haus und
als ausdruck
der belassenen naturschöpfung.

gezähmte reihenhausbeete im vorgarten,
menschen durchdachtes arrangement
von farblich zusammengesetzter konstruktion - 
dabei ist mir nicht wohl.

hier darf wachsen,
was möge.

wild,
ursprünglich,
ungezähmt.

alles darf sein,
von höherer macht.

auf diese weise 
gewollt.









Montag, 18. April 2011

la luna


deutlich,
klar,
konturiert,
strahlend schön und 
wirkungsvoll.

meine abgrenzung.

Montag, 11. April 2011

ent-scheidungen


veränderungen durch entscheidungen 
im rückblick meines lebensflusses und 
im jetzt genauso.
stetiges loslassen und 
gleichzeitiges annehmen neuer umstände
machen mein leben aus.
manchmes mal wünschte ich mir 
mehr zeit für die gewöhnung,
doch der fluss hat sein eigenes tempo.

ich empfinde heute, nach jahren 
des geklärten denkens und fühlens,
so, wie ich lebe,
nehme ich es an.
endlich.

das facettenreiche leben.

wie es eben ist,
gerade jetzt und auch
in der rückschau.

während ich so durch so manche flussschnellen
ins trudeln komme,
schenkt mir meine gewissheit,
zu überleben,
mich an mir festzuhalten,
bei mir zu bleiben,
sanftmut.

entscheidungen durften sein,
damals,
und heute ebenso.

nur so und klar bin ich in der lage,
meine zukunft
- und gleichzeitig in der akzeptanz des jetzt -
nach meinen wünschen und visionen 
zu gestalten.

















Dienstag, 5. April 2011

1000 und eine nacht ~ ich durfte sein~

die inneren, kleinen sinds gewesen.
kleine und
intensive gefühle des glück
empfinden durfte.

ich drufte sein.

auf dem weg über das hohe taurusgebirge,
hinein ins land der märchenerzähler von
1000 und eine nacht.

die strasse war lange bis zur karawanserei,
an dem mich ein heisser und gleichzeitiger erfrischender
granatapfeltee erwartete.

ich drufte sein.

süss, wie die liebe und
stark, wie der mut,
den ich aufbrachte,
alleine nach kleinasien zu reisen.

kamele, 
die hirtenflöte im hintergrund,
der duft der bunten und farbenprächtigen gewürze
 der letzten rast im basar in der nase.

sinnlich,
ansprechend
und bewegt
durfte ich sein.

in der imaganiation meines wohlfühlortes
 gleichzeitig begründet im luxus
der abgegeben
fremdverantwortung
sowie logistik.

ich drufte sein.

sinnesreiche erholung
in allen bereichen.
 niemals zuvor
habe ich den mystiker und philosphen mevlana
in dieser intensität nachfühlen können,
wie beim ergeifenden tanz und
der zeremonie der derwische 
weit draussen im anatolischen hinterland.

ich durfte sein,
ganz tief
und ganz nah bei meiner seele.
so habe ich sie erlebt,
die reise durch das land,
die die schlafenden träume  meiner  kindheit
wiedererweckte.

ich durfte sein und schauen,
wo ich stehe.

das war gut so und klar.

so, wie es ist.
danke.