Über mich

Mein Bild
im meditterranen wohlfühlklima
neugierig, gehaltvoll, achtsam und sowas von.....

Sonntag, 24. Juni 2012

bei mir


die last der vergangenen monaten
- hausverkauf und mammutumzug meiner großfamilie -
fällt von mir ab.
ich bin sehr froh und entdecke,
wie ich mich wieder 
auf meinen weg zu mir selbst mache.

gefährlich habe ich mich
im trubel und tun verloren.
zeit für muße, 
für erfülltes innehalten,
für mich,
die hauptperson 
im turbulent spannenden theater
meines lebens,
habe ich nicht finden können.

das mediterrane klima,
die - oft tropische -  luft, 
die sich durch die burgundische pforte 
auf den weg zu mir macht,
lässt mich mich selbst spüren.

seit wochen gehe ich nur barfuß,
im haus, und auch auf wiesen und wegen.
ich genieße das sehr.

ich erfreue mich daran,
wie mich die erde berührt,
wie ich jeden wärmenden hauch von gras und luft
an meinen fesseln spüre,
mich der warme wind 
unter der bluse berührt und
sanft die seide in bewegung setzt.

nichts trennt mich mehr gerade
vom wesentlich im aussen und
für die trennung in meinem inneren 
sorge ich selbst.
 das gelingt mir 
- mit blick in die ebene,
als sei sie das meer,
gut.


hier oben auf dem hausberg,
oberhalb der rebstöcke
und dem blick in die weite der  rheinebene 
und rüber zu den vogesen,
das brugund schon ahnend,
bin ich erfüllt,
und nahe am wesenltichen.

ich bin bei mir und
sehr, sehr glücklich, erfüllt und
zufrieden.

Montag, 7. Mai 2012

la luna


vollmond.
kraftspender,
beeindruckend!

heute,
ganz früh,
durfte ich ihn bestaunen.
aus dem wohnzimmer raus,
über der rheinebene,
richtung burgund.
la france in sichtweite!

die alpen,
die mächtigen, rauhen und 
schneebedeckten gipfel der schweiz
kann ich von hier aus nicht sehen.
das ist nicht schlimm.

ich blicke hingegen
in die lieblich anmutende
tiefebene und
ahne und rieche sogar schon
- gar nicht weit weg -
italien und la dolce vita.

la luna a la toscana tedesca!


 




.

 

Mittwoch, 2. Mai 2012

das leben in der zivilisation







also ich weiss ja nicht so recht. wir dürfen uns erst noch daran gewöhnen. 

wir sind keineswegs kleinlich, was das parken auf unseren noch zwei weiteren parkplätzen anbelangt. mit nur einem auto brauchen wir nur einen parkplatz. das ist schonmal klar.

als wir vor einem vierteljahr - was die zeit vergeht - hier einzogen, stand ein an einem holzpfahl angenagelztes plastikschild vor einem der drei plätze:

parken verboten. widerrechtlich abgestellte fahrzeuge werden kostenpflichtig abgeschleppt! 
 die formulierung mag auch anders, dennoch sinnggemäß, gelautet haben....
naja, daschten wir so bei uns...solche grundstücksvertedigende besitzer sind wir naturgemäß weniger, aber nun gut.

die nachbarschaft erzählte uns, dass bei diesem mangelangebot an freien stellflächen für die autos, gerade bei den vielen feierlichkeiten in diesem kleinen winzerdorf, jeder nur noch so kleine unbesiedelte platz vollgestellt werden würde und wir somit schon von anfang an ein klares zeichen setzen müssten.

o.k., das schien für uns nachvollziehbar. 

gegeüber gibt es die mieter unserer nachbarn. ein junges paar mit vielen bekannten, die motorisiert zu besuch vorbeikommen.

gleich zu beginn haben wir ( auf anraten eben unserer nachbarn ) klargestellt, dass wir das parken auf unserem platz und plätze nicht dulden.

eben klingelte es an der türe, besagte nachbarin: "geht ihr zu unseren mietern und sagt, dass der platz nicht für fremde leute genutzt werden darf, ich sage das fast täglich und auf mich hören sie nicht.!"

gerade wollte günter nebenan, um unsere bitte zu formulieren, wir legen doch immer sehr wert darauf, die höflichgkeit zu bewahren und dennoch im unterton mit bestimmheit zu ragieren.

just in diesem moment fährt besuch von dannen. die ganz aufregeung vergebens.

die gehbehinderte alte dame vom nachbarhaus im hinterhof, stets zu fuss an ihrem rollator, hatte mich schon zu beginn darum gebeten, nach ihren einkäufen, die sie mit der motorisierten tochter nach hause bringt, eben dort parken zu dürfen. ist ja nur zum ausladen. kein ding! 

die eltern, die schwester nachbarin direktektement vis à vis haben die allrounslizens zum parken. eingeholt und genehmigt! auch kein ding! 

fremde, indes, müssen draussen bleiben, das habe ich nun verstanden und werde mir die, mitlerweile durch die notwenidigen baumaßnahmen am haus zerbrochene plastikscheibe, durch eine neue zu ersetzen.

weia, wär hätte gedacht, dass wir jemals unseren besitz in der zivilisation derart verteidugen müssen!

drüberhinaus geht das verteidigen nicht nur um gepflasterte autoabstellplätze, nein!
es geht auch um diebische mitmenschen.

vor drei tagen haben sie eingebrochen, am hellichten tage, und gerade mal zwei häuser weiter.
wir aus dem outback waren es dort droben gewohnt, die türe vorne, die hinten, balkontüre und den liefranteneingang vertrauensselig einfach offen stehen zu lassen.

in der zivilisation nun beitzt fast jeder unserer famiulienmitglieder einen eigenen haustürchlüssel und wir achten darauf, die fenster geschlossen zu halten.

im outback gibt es keine kehrwoche. hier unten schon, jeden samstag, oder gerade vor den feiertagen, achte ich akriebisch darauf, dass unser grundstück und v.a. der eingang peinlichst rein und einladend auschaut.

das leben ist anders hier.
und manchmal schmunzele ich ein wenig über mich.





Dienstag, 27. März 2012


der schwarzwald in guter entfernung,
sind wir in unserem heim angekommen.

charmant ist unser häusle
umgeben von explodierender natur
und  liebevollen menschen.

wir sind endlich angekommen.

Freitag, 18. November 2011

momente der wirklichkeit

 im jetzt und hier.
ich darf sie zulassen.

spätestens dann,
wenn ich im treiben nur mal
eben einen blick auf den heutigen sunrise
erhasche.

er scheint mich nahzu zu zwingen,
innezuhalten.

wie gut,
gerade jetzt!
das gelingt mir am besten,
wenn ich einmal tief einatme,
 danach wieder tief ausatme.


ich spüre meinen pulsschlag,
meine gut durchbluteden wangen
und merke,
wie leicht und frei
meine gedanken den 
wölchen am morgenhimmel
folgen.

erholung in der anspanung
des alltags.
kleine glücksmomente und
so wertvoll.



Sonntag, 13. November 2011

abschied und neuanfang

ein paar der wunderbaren sunrises über den alpen
und in den bergen
darf ich hoch geniessen.
vor ort.

dann heisst es abschiednehmen
vom leben im outback
und rein in den ortsetter unseres heimatdorfes.


mir schien es nicht möglich, meinen blog weiter zu schreiben.
meine muse war, wie weggeblasen, mein leben erforderte
allzeit klare sicht, denken, handlungsvermögen.

meine seele schliff schon längst am boden,
von fröhlichem,  zufriedenem

-  oder gar spirituellem -
baumlen keine spur.

die kraft reichte eben nur so für die grosse anstrengung des hausvermaktens,
neues heim erwerbens
und der diffizielen planung drumherum.

emotionen bis unters dach,
ein kongolmerat von energieen aller art.
zum zerbersten.

langsam lichtet sich mein zustand,
bekomme den blick fürs leben intensiv
und in einklang mit mir und meiner seele wieder zurück.

ich freue mich zaghaft,
denn der marathon des umsiedelns beginnt ja erst.

ich freue mich indes jubilierend darüber,
dass ich schon bevor ich vor ort verweile,
meine ersten willkommensgrüße aus bekannter nachbarschaft mit
einladung erhalten habe.

unser dorf freut sich wieder auf uns sechse!

und ganz dolle aber freue ich mich auch auf  http://www.blogger.com/profile/12196462846316471128.

ob wir wohl ein weng alte zeiten aufleben lassen dürfen?

baggerseegeplauder im geplansche,
espressosüffeln mit kakaoherzchen auf dem leichten milchschaum,
lachen,  sich nahe sein
und  dabei der auserwählten musik lauschend.

hier droben gibt es nur wenige menschen,
die ich sehr vermissen werde.
mein schwarzwälderlieblingsmensch ist schon längst gegangen.
und den vermisse ich schon  genauso lang.