Über mich

Mein Bild
im meditterranen wohlfühlklima
neugierig, gehaltvoll, achtsam und sowas von.....

Mittwoch, 12. Mai 2010

Nebelschwaden wabern

übers Feld und
umschmeicheln
den blühenden
Kirschbaum.

Die langen, kalten, duklen Wintertage
lassen mich
nach wärmendem Wind
 heisser Sommertage dürsten,
und danach,
wie er die  Blumenwiese
in ein Wellenmeer verwandelt,
 mir dabei Wiesenkräuterduft
in meine Nase ruft
und mich ihn wohlig umatmend
den Sommer
mit all meinen Sinnen spüren lässt.

In Geduld und Langmut darf ich mich üben
und mich dabei an
leuchtend gelben Butterblumen
in sattgrünen Gras
erfreuen.







Montag, 10. Mai 2010

Ich mochte noch nie Clowns....

....und Menschen, die absichtlich spassig sein wollten, bzw., sich grösste Mühe gaben,
es zu sein.


Komisches passiert für mich im
Alltag, im Leben und vor Allem,
in der Unabsicht.

Wirklich und wahrhaft erfreuen 
 - hingegen -
durfte ich mich
am herzlichen Kinderlachen.

Donnerstag, 6. Mai 2010

Der Seelebaumelsee

im September letzten Jahres,
bevor der lange, kalte Winter
die Welt hier droben
für ein ganzes halbes Jahr
unter dicker Schneepracht
unter sich begrub.

Der See bietet sich an guten Tagen
mit ausreichend geforener Eisdecke
zum Drüberspazieren an.






Väterchen Frost lässt bisweilen gar den Wasserfall gerfrieren.

Aber nun ist genug erzählt, denn jetzte darf der Sommer kommen!

Mittwoch, 5. Mai 2010

Durch's Elfenland

und dort,   wo die Gnome und Kobolde zuhause sind ,  führte mein Weg entlang.

Heute in der Früh, durch dichten Nebel und in Gedenken an das sagenumwobene
Kolmewiebli, was hier ihr Unwesen treibt und Wanderer bei Nebel ins Verderben lockt.

So sagen sie, die alten Bauern.
Ich erlebte, nachhaltig bis heute beeindruckt, als Kind einen alten Mann hier aus dem Walde.

Eine liebe Seele verpackt in aufrechter  Mannesgebärde
und aufgesetzt tiefer Stimme, als müsste er seine rauhe Männlichkeit beweisen.

Ihn zierte eine rot, fast blau gefärbte, Knollennasen in Mitten seines Gesichtes, 
während er zu jeder Tages-und Nachtzeit den Rauch seiner Zigarre aus seinem Mund atmete.

Und manchmal, ja manchmal an Sonntagen, holte er seine alte Knasterpfeife aus dem alten Kasten (Schrank), 
dessen Türen sich nur noch knarrend öffnen ließen und direkt  neben 
der monoton tickenden handbemalten Porzellanuhr in der guten Stube stand.

Gicht und Rheuma verknopelte Hände, die nur aus Knocken und Verknöcherungen zu bestehen schienen,
erzählten von einem langen, arbeits- schmerzreichen Leben.

Erschöpft schien er oft und  gelebt  hatte er sein Leben bis dahin rechtschaffen.

Manches mal, wenn er so auf der Ofenbank mit Pfeife oder Zigarre  vor seinem Bier  saß,
begann er von Sagen und alten Geschichten, die sich hier zugetragen hatten,  ,
zu berichten, als hätte er koboldgleich diese sepbst mit inszeniert.

Ich glaubte ihm seine Erzählungen, und wenn nicht, dann wollte ich sie glauben.

 






Sonntag, 2. Mai 2010

WUT

so, wie die geschwängerte Auster zu Berlin,
fühle ich mich bisweilen an,
wenn sie
in mir hochkriecht,
sich breit macht,
wie ein unverdaulicher  Kloß im Bauche sitzt
und nagt,
quält,
plumst
und klopst.

Mir gelingt es, sie auch in meinen
pulsierenden Adern wahrnzunehmen
bis hoch in meinen Kopf,
Hirn,
Windungen,
Ecken,
Rundungen,
Verstecken,
Langerhansche Inseln.

Eine Wohlfühlinsel suche ich.
und fahre an meinen Lieblingsee
im Regen und Nebel, aber frei und luftig
werde ich mir Odem verschaffen,
meinen Kloß
verrennen,
veratmen,
verlachen,
verweinen und
verleben!