Über mich
- pat
- im meditterranen wohlfühlklima
- neugierig, gehaltvoll, achtsam und sowas von.....
Donnerstag, 7. Oktober 2010
nachgedanken,,,,
schon seit längerer zeit frage ich mich,
weshalb ich das bedürfnis habe,
dem orbit meine gedanken zu schenken.
ist das exhibitionismus vielleicht?
nein, so kenne ich mich nicht.
oder doch ein wenig des gesehen-werden-wollens?
wahrgenommen-werden-wollens?
am ende rudimentärer exhibitionismus.
dieses bedürfnis möchte augelebt werden
und dann ist das eben gut so,
mir bekommt das aufschreiben meiner gedanken und gefühle.
das hat was von sortieren und manifestieren.
so, als würde ich einen punkt unter meinen gedankenfluss setzen wollen.
das stimmt mich friedlich, friedlich mit mir.
es gibt sogar tage, da wirkte mein geschriebenes in mir nach und
neue erkentnisse dürfen erwachen.
selbst der morgendliche sunrise erlebe und sehe ich intensiver.
ich darf genauer hinsehen,
danach wirken meine eindrücke den gesamten tag hindurch,
immer mal wieder.
meine zeit hier in meinem arbeitszimmer,
mit der kamera und geschärftem blick auch
auf wort und bild,
bedeutet eine kleine auszeit aus meinem alltäglichen allerlei.
das tut mir gut, sehr sogar.
in meinem grossfamilienhaushalt ist das leben kunterbunt
mit pflichten, sorgen und viel im aussen, auch viel freudigem,
lachen, albern und voller tiefer emotionen und mitgefühl.
kürzlich musste ich doch sehr schmunzeln,
als mein langjähriger kinderloser und pflichtengeschonter freund "007" mich bat
- just in meiner kondition der abendlichen tageserschöpfung und besinnungslosigkeit -
seinen lieblingstocotronis-clip "ruin"
anzusehen.
ich habe mich geweigert,
ja weigern müssen.
denn das konnte ich mir nicht noch antun.
retour kam das:
"Always look on the bright side of life (flöt)
Always look on the light side of life (lala-lalalala)
If life seems jolly rotten
There's something you've forgotten
And that's to laugh and smile and dance and sing :)))))))))))))"
das ist fein und so starte ich ohrwurmgetriggert in meinen tag
mit meinem heutigen sunrise,
sortierten gedanken
und friedlichen gefühlen.
Mittwoch, 6. Oktober 2010
seelebaumelsee
einmal runrum mit
meiner herzensfreundin.
im gespräch versunken,
lachend,
weinend,
freudig herbstzeitlose entdeckend,
erlebtes berichtend
in wohlwollendem
in wohlwollendem
beisammensein.
nähe und vertrautheit,
als wäre die zeit stehen geblieben.
und auch mein leben
in all den jahren hier droben,
weit weg von den weinbergen
unten im tal und
unten im tal und
unserer räumlichen nähe.
schwülheisse sommertage am baggersee,
flamenco-abend im stadttherater,
wanderungen und rheinfahrten.
schwülheisse sommertage am baggersee,
flamenco-abend im stadttherater,
wanderungen und rheinfahrten.
freundInnen sind sich immer nah,
oft zumindest.
das spüre ich.
oft zumindest.
das spüre ich.
um die wette schnatternden wildgänse
hatten wir zugehört.
was mochten sie sich erzählen?
stand die route gen süden noch nicht fest?
war der abflugtermin noch diskutabel gar?
wähend oberwildgans patroullierte,
um seine mannschaft im visier zu behalten,
hüpfte, wahrscheinlich unerlaubterweise,
eine aus der reihe,
geradeweegs ins wasser.
bisweilen ist aus der reihe tanzen heilsam für meine seele
zumindest,
zumindest,
und fürs federvieh wohl ebenso.
da bin ich mir sicher.
gedankenversunken frug ich mich,
das lauthalse schnattern nahm kein ende,
ob sie sich über die distanz hinweg ebenso spüren,
wie wir?
seelbaumel und gedankenfliegesee.
beruhigend,
harnonisch und
tief.
einmal runrum und einmal wohltat
mit meiner vertrauten und innigen begleiterin.
mit meiner vertrauten und innigen begleiterin.
danke dafür.
Dienstag, 5. Oktober 2010
urvertrauen
kinder,
so habe ich kürzlich in einem einschlägig und ratspendendem pädagogikmagazin gelesen,
müssen wieder auf die bäume im speziellen
und in die natur im allgemeinen.
ziel hierbei sei es, das urvertrauen zu fördern.
ads und adhs sei sowieso damit vermeidbar.
na, wer weiss das schon so genau.
doch einleuchtend ist mir das sehr wohl.
ich
- auf jeden fall -
übe mich gerade in aller gelassenheit darin,
im hinblick auf des erwünschten pädagogischen resultates,
unseren kleinsten mit seinem schulfreund bäume besteigen zu lassen.
behilflich dabei ist mir
mein wertgeschätzter ayuvedischer beruhigungs-und entspannungstee.
...und natürlich mein eigenes urvertrauen.
meine heutige übung in gelassenheit.
Montag, 4. Oktober 2010
klarer tagesstart
während unten in den tälern herbstlicher nebel wabert.
ich bin klar, meine sicht nicht anders.
wenn ich heute gehen müsste,
so war alles gut,
so wie es war, das leben,
am ende und
im gesamtbild.
es ist alles gut.
wo ist 'heimat'?
meine heimat?
dort,
wo ich pralles leben erfahren durfte und
darf.
bunte vielfalt im lebensstrudel.
wippend erscheinen mir die weinberghügel,
so, als würde sie mich sanft in erinnerungen
wohlwollend wiegen wollen.
die strahlend herbstliche sonne,
das zarte lüftchen aus dem burgund,
der wohlbekannte geruch geherbsteter weintrauben,
unglaubliche satte farbennpacht reichhaltiger natur in gleissendem licht,
meine erinnerungen an längst vergangene tage und
kinderlachen auf dem spielplatz dort oben auf dem rebberg,
menschen, die schon gegangen sind,
mein nun erwachsen gewordener vater,
vergilbde gesichter auf abgegriffenen fotos meiner verwandten
und sogar erzählungen von freiburgs luftangriff,
damals im krieg,
wo der keller der einzige lebensschutz inmitten des traumas bot,
so erzählte meine mutter.
heimat?
heimat ist da, wo ich meine geschichte gelebt habe und da,
wo ich mich wohl fühle.
bin ich hier zuhause?
.
Sonntag, 3. Oktober 2010
geduld, achtsamkeit und innehalten - ewiges übungsfeld
ungeduldig und abgehetzt (von was eigentlich nach wohltuendem schlummerschlaf) erwischte ich mich heute in der früh, als ich mich noch leicht schlaftrunken zum balkon aufmachte, um der sich langsam hinterm berg vorkriechende sonne zu begegnen.
"nu mach schon was schneller, mag noch in die badewanne, bevor der anstrum der anderen 5 familienmitglieder und übernachtungsfreund beginnt!"
sie wollte und wollte sich nicht zeigen, die sonne. der himmel begann sich langsam von leuchtrosa, fast pink, in dunkeles nachtblau zu verfärben, während sich die wolken kontratsreich absetzten.
man muss wissen, es sind in unserem hause ausreichend duschen, badezimmer und nasszellen im allgemeinen vorhanden, morgendliche badezimmereile tut niemalsnicht not.
mir schien es in diesem erhabenen moment des aufgangs nicht möglich, den moment einzufangen.
nicht im fotoapparat, nein, in meinem herzen und meiner seele.
in der rückschau, jetzt, mit eingefangenem aufsteigen des oktober wärmenden planeten, gelingt es mir, meine stimmung nachzufühlen.
ich erkenne, innehalten und im jetzt er-leben darf ich üben, weiterhin.
mag mir achtsamkeit und das leben in aller intensität im jetzt besser gelingen.
wer weiss?
vielleicht werde ich nur eben mal in der rückschau meines gesamten lebens dessen die erfahrene schönheit erkennen und erfahren?
ich hätte mein leben verpasst in aller unnötigen hektik und eile.
auf diese weise hat mir mein tageseinstieg mit aufgehender sonne sehr viel eigenwahrnehmung und betrachtung geschenkt.
Samstag, 2. Oktober 2010
dankbar
bin ich für das bisschen bunt verfärbtes laub, wohin mein blick direkt von meinem schreibtisch aus fliegt, dort unten am ende unseres grundstückes.
warme, rötliches, sonnengelbschimmerndes, orangefarbenes licht reflektieren die freundlich wirkenden laubbäume und das kommt an in meinem herzen.
mir geht es gut.
ich könnte ja sagen, wie langweilig die immer immer grünen nadeln an den tannen sind, die mich hier umgeben.
und das mache ich sehr oft. zu oft sogar, wenn mir mein leben nicht bunt und schillernd genug erscheint.
die vergangenen tage nun haben mich leise werden lassen, wieder.
die ms bewirkte viel unsichtbares mit wertvollen nebenwirkungen.
meine selbstheilungskräfte haben rundum ihr bestes gegeben.
ich fühle mich nahezu gesund, wieder, und erfüllt von dankbarkeit.
wärmende und liebevolle lichtreflexionen im aussen,
wie im innen.
leise werden, hineinhorchen, liebevoll in langmut und geduld und mit mir.
wunderbare nebenwirkungen und das ganz ohne medikamente.
warme, rötliches, sonnengelbschimmerndes, orangefarbenes licht reflektieren die freundlich wirkenden laubbäume und das kommt an in meinem herzen.
mir geht es gut.
ich könnte ja sagen, wie langweilig die immer immer grünen nadeln an den tannen sind, die mich hier umgeben.
und das mache ich sehr oft. zu oft sogar, wenn mir mein leben nicht bunt und schillernd genug erscheint.
die vergangenen tage nun haben mich leise werden lassen, wieder.
die ms bewirkte viel unsichtbares mit wertvollen nebenwirkungen.
meine selbstheilungskräfte haben rundum ihr bestes gegeben.
ich fühle mich nahezu gesund, wieder, und erfüllt von dankbarkeit.
wärmende und liebevolle lichtreflexionen im aussen,
wie im innen.
leise werden, hineinhorchen, liebevoll in langmut und geduld und mit mir.
wunderbare nebenwirkungen und das ganz ohne medikamente.
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